Melbourne: Lindrum Hotel und Mountain Goat Brewery

Wir sind mit einer Verspätung von einer halben Stunde in Melbourne gelandet und sind dann schnell mit dem Sky Bus vom Flughafen in die Stadt gefahren.  Die letzte Nacht in Melbourne haben wir im Lindrum Hotel verbracht. Das denkmalgeschützte Hotel liegt sehr zentral in der Nähe des Parlamentsgebäudes und Geschäfte, Cafés und Restaurants sind schnell zu Fuß zu erreichen. Leider hatten wir so wenig Zeit das Hotel zu genießen, da wir noch ein paar Dinge in der Innenstadt erledigen mussten und wir abends noch eine Verabredung mit zwei Bekannten in einer Brauerei gehabt haben. Freizeitstress…Smiley

Das Lindrum Hotel ist eine sehr gute Adresse in Melbourne und schon von außen sieht das historische Gebäude sehr einladend aus. Der Empfangsbereich und das angrenzende Restaurant laden zum Verweilen ein -  aus Zeitmangel nur nicht für uns, leider. Wir haben in der Junior Suite, ganz standesgemäßZwinkerndes Smiley, übernachtet. Die Suite war sehr großzügig geschnitten, modern und geschmackvoll eingerichtet. Besonders schön fand ich die alten Holzdielen, die im Bad verlegt sind und teilweise im Zimmer und auf den Hotelfluren. Oftmals wurden die ursprünglichen Materialien bei den Renovierungen mit verwertet um den eigentlichen Charme des Gebäudes zu erhalten.  Wir haben uns noch ein Studio Room angeschaut, welches etwas kleiner war, aber trotzdem noch eine sehr angenehme Größe zum Wohlfühlen hat.

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Junior Suite:

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Studio Room:

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Abends haben wir uns ja wie erwähnt in der Mountain Goat Brewery (im Stadtteil Richmond) mit Niels und Marcus getroffen. Diese Brauerei wurde uns wegen dem guten Bier und der leckeren Pizza empfohlen. Jeden Mittwoch und Freitag steppt hier der Bär und man kann einige der leckeren Biersorten probieren. Besonders lecker: “Skipping Girl Summer Ale”. Wir hatten einen fantastischen Abend und viel Spaß…

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Islington Hotel und Tasmanien auf Wiedersehn!

Natürlich ist nach einer 6-tägigen Tasmanien-Rundreise mit Unterbringung in Mehrbettzimmer jedes Hotel ein Luxus aber was nun kam war wirklich ein Traum. Das Islington Hotel ist ein kleiner Geheimtipp für eine ruhige, außergewöhnliche und überaus luxuriöse “Bleibe” in Hobart. Nachdem am Ende der Tour alle Teilnehmer zu ihren Unterkünften gebracht wurden, hat uns unser Guide “Luke” netterweise zu unserem etwas außerhalb liegenden Hotel gebracht. Im Stil eines Bed and Breakfasts ist das luxuriöse, mehrfach ausgezeichnete 5 Sterne Hotel sehr persönlich und hat mehrere edle Gemeinschaftsräume im Loungestil. Die Mahlzeiten wie Frühstück und Abendessen werden im lichtdurchfluteten Glaspavillion oder nach Wunsch auf dem Zimmer serviert. Es gibt eine Bar auf Vertrauensbasis an der man sich selbst bedienen kann und lediglich eine Notiz über das Verzehrte hinterlässt. Der Betrag wird dann einfach beim Check-Out entrichtet. Auch gibt es keine Rezeption, denn man erledigt das Ausfüllen der Registerkarte ganz stressfrei auf dem Zimmer und bezahlt wird dann einfach bei der Verabschiedung. Man fühlt sich also wirklich eher als “Gast” nicht als “Kunde” und es wird alles daran getan, dass man sich hier wie Zuhause fühlt – nur eben luxuriöser.

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Die 11 Zimmer des Islington Hotels sind sehr geräumig, stilvoll und edel ausgestattet und der Blick auf den Mt. Wellington ist einfach traumhaft.

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Wir waren absolut hin und weg von diesem Hotel und wären sehr gerne noch etwas länger geblieben um den Luxus so richtig genießen zu können. Leider geht schon morgen unser Flug zurück auf die “Nordinsel”, wie die Tasmanier das australische Festland scherzhaft nennen.

6-tägige Tasmanien-Rundreise ab/bis Hobart (5./6. Tag)

Heute Morgen sind wir alle mit mehr oder weniger leichtem Muskelkater aufgewacht. Die Motivation für eine größere Wanderung fehlte bei uns allen. So haben wir ein paar kleine, einfache Wanderungen durch den Park gemacht. Es gibt noch einige kleine Wasserfälle und wunderschöne dichte Wälder mit vielen Moosen und uralten Bäumen. Gerade Morgens ist die Chance Wombats zu sehen sehr hoch. Wir waren wohl etwas spät dran, haben aber dafür kleine Wallabies, Pademellons (Art Wallabies) und einen Echidna gesehen. In dem kleinen Städtchen Rosbery konnte sich jeder Lunch kaufen.

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Der nächste Stopp war bei den Henty Dunes (riesen Sanddünen). Um dem Muskelkater entgegenzuwirken sind wir dann erst mal alle die Sanddünen hinaufgegangen. Einige haben dann Weitsprung  den Abhang hinunter probiert. Hier ein paar Bilder von dem Spaß…

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Nach einer kleinen Stranderkundung am Macquaries Head sind wir zu unserer Unterkunft in Strahan gefahren. Dort gab es für alle ein leckeres BBQ mit Würstchen und Salaten. Einige von uns haben dann noch eine Runde Pool gespielt und so den Abend ausklingen lassen.

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Der letzte Tag hat begonnen und wir sind wieder mal gegen 07:30 Uhr losgefahren.  Zunächst ging es in den Franklin-Gordon Wild Rivers National Park. Dort sind wir zu den Nelson Falls marschiert. Dies war nur ein kurzer Weg von 20 Minuten. Lunch gab es am tiefsten Süßwassersee Australiens, dem Lake St. Clair, welcher 167m tief ist.

Echte Baumriesen kann man auf dem Tall Trees Walk sehen und anschließend zu den wirklich imposanten Russel Falls gehen. Die Wanderung durch den Wald dauert auch nur eine gute halbe Stunde und ist leicht zu gehen. Hier ein paar Eindrücke:

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Gegen Abend erreichten wir Hobart und jeder wurde an seiner gebuchten Unterkunft abgesetzt. Wir hatten schöne, interessante, abwechslungsreiche Tage auf Tasmanien. Haben viele nette Menschen aus England, Canada, Schweiz, Japan, den Niederlanden und Australien kennengelernt und die Zeit dort wirklich sehr genossen. Nun sind wir aber auch wieder froh unter uns zu sein und im eigenen Tempo und auf eigener Faust zu reisen. Zunächst  haben wir aber noch eine Nacht in Hobart und dies in einer der besten Unterkünfte der Stadt Smiley

6-tägige Tasmanien-Rundreise ab/bis Hobart (4. Tag)

Heute Morgen sind wir wieder gegen 07:30 Uhr gestartet. Der erste Stopp war bei der Cataract Gorge, wo wir eine kurze Wanderung gemacht haben. Die Gorge (Schlucht) liegt nur einen Steinwurf von Launceston entfernt.

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Nach einer Kaffee Pause in Sheffield ging es endlich in den wunderschönen Cradle Mountain National Park. Wir haben unsere Unterkunft bezogen und uns dann mit unserem Guide getroffen. Dieser hat uns über die zahlreichen Wanderwege informiert und jeder konnte sich überlegen, welche Wanderung er machen möchte. Marcel und ich haben uns mit noch 4 anderen Teilnehmern überlegt, die “große” Wanderung bis auf die Spitze des Cradle Mountains (1545m) zu wagen, welche ca. 6 Stunden in Anspruch nimmt und ca. 13km lang ist. Gegen Mittag hat sich dann jeder auf “seinen” Weg gemacht. Die Strecke war sehr abwechslungsreich. Mal ging es am See entlang, mal über Stock und Stein, mal auf einem Bordwalk (Holzsteg), mal durch den Wald und mal entlang Mooslandschaften. Es gab einen sehr steilen Aufstieg, der aber noch nicht zum Aufstieg des Cradle Mountains zählt. Da war ich schon fix und fertig und dachte, dass ich den Aufstieg auf die Spitze niiieee schaffe. Ich hatte aber kaum eine andere Wahl und so bin ich dann einfach auch links zum Aufstieg des Gipfels abgebogen ohne groß weiter nachzudenken. Zunächst gab es noch einen normalen Weg, dann wurde daraus allerdings nur noch eine Anhäufung von riesen großen Steinen. Der Weg wurde durch dünne Stäbe markiert. Man muss die Steine hier sehr mögen, ansonsten kommt man nicht weit. Es ging nun wirklich ans Klettern und das eine Stunde lang, bis wir endlich den Gipfel erreicht hatten und mit Sonnenschein und einer Wahnsinnsaussicht belohnt wurden. Es ist schon ein tolles Gefühl, wenn man so etwas mal gemacht hat. Der Rückweg war dann auch nicht ganz so schlimm, wie gedacht. Wir haben den letzten Shuttlebus um 19:20h vom Parkplatz bekommen und sind wohlbehalten wieder an unserer Unterkunft angekommen.

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Abends haben wir lecker zusammen Pasta gekocht. Genau das Richtige, nach so einem Tag!

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Der Cradle Mountain NP ist ein Muss jeder Tasmanienrundreise. Der Nationalpark ist wirklich einzigartig und bietet eine artenreiche Tierwelt. Nicht selten sieht man Echidnas, Wombats und Schlangen. Traumhafte Panorama Blicke gibt es von verschiedenen Aussichtspunkten wie Kitchens Hut und Marions Lookout. Let’s go!

6-tägige Tasmanien-Rundreise ab/bis Hobart (3. Tag)

Als Erstes standen heute die Blowholes und der Whalers Lookout in Bicheno auf dem Programm. Bei den Blowholes, schießt das Meerwasser, aufgrund einer schmalen Rinne in den Felsen am Strand, bis zu 4 Meter in die Höhe und wir hatten riesen Spaß und waren hellauf begeistert. Die Aussicht vom Whalers Lookout bietet einen schönen Überblick über Bicheno und die Strände ringsum.

Blowhole:

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Blick vom Whalers Lookout:

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Anschließend sind wir weiter nördlich zur “Bay of Fires” gefahren. Eine Backpackerin, die diese Rundreise auch schon gemacht hatte, meinte das die “Bay of Fires” ihr persönliches Highlight auf der Tour war. Somit waren wir natürlich sehr neugierig was wir dort geboten bekommen. Uns wurde nicht zu viel versprochen. Ein super toller Strand mit grandiosen Wellen, türkisfarbenem Wasser, monströsen Felsen mit roten Akzenten – ganz und gar eine atemberaubende Kulisse. Frauke und ich sind fast 2 Stunden auf den Felsen rumgeklettert und haben die tolle Atmosphäre auf uns wirken lassen. 

Seht selbst:

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Am späten Nachmittag fuhren wir nach Launceston, der zweitgrößten Stadt Tasmaniens um hier die nächste Nacht zu verbringen.

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