Canberra + Paperbark Camp, Jervis Bay

Wir haben uns kurzfristig entschlossen heute auf unserem Weg von Merimbula nach Jervis Bay einen Abstecher nach Canberra zu machen. Frauke war noch nie dort und obwohl Canberra nicht sooo aufregend ist, wollten wir uns das trotzdem mal anschauen. Außerdem können wir nun beide sagen, dass wir schon in ALLEN australischen Bundesstaaten waren. Canberra ist als Hauptstadt Australiens relativ langweilig und man sollte hier nicht das pulsierende Leben auf den Straßen erwarten. Diese junge Stadt wurde auf dem Reißbrett entworfen und ist demnach sehr symmetrisch, ordentlich und sauber. Kein wirklicher Charme also. Dennoch heißt es nicht, dass es hier nicht auch einige Interessante Dinge zu sehen gibt. So ist zum Beispiel der Besuch im Parlamentsgebäude und auch die Aussicht auf die Stadt vom Dach dieses Gebäudes empfehlenswert. Den besten Ausblick über die Stadt bietet der Telstra Tower. Aus Zeitmangel sind wir allerdings nicht dorthin gefahren.

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Der Umweg über Canberra führte uns über gewundene Straßen durch einige traumhaftschöne Täler wie das Kangaroo Valley und karge Landschaften am Snowy Mountains Highway und allein diese Fahrt war die Strapazen der großen Tagesetappe schon wert.

Wir sind kurz vor Einbruch der Dunkelheit beim Paperbark Camp in Jevis Bay, unserer Unterkunft für die nächsten zwei Nächte, angekommen. Das Paperbark Camp, im afrikanischen Zeltstil, ist eine ganz tolle und außergewöhnliche Unterbringung und bietet eine super Abwechslung zu den herkömmlichen Hotels, Motels, Lodges, Resorts oder Bed und Breakfasts. Wie der Name schon sagt, ist das Paperbark Camp ein Camp und man übernachtet in festinstallierten großen Zelten. Es hört sich zwar spartanisch an, aber diese Zelte bieten einem eigentlich alles was man braucht. Von einem richtigen Bett, richtiger Toilette und Dusche bis hin zur Badewanne im Freien ist hier alles vorhanden. Das Camp befindet sich mitten im Wald und die nächtlichen Tier-Geräusche geben einem das Gefühl eins mit der Natur zu sein. Sehr aufregend, abenteuerlich und dennoch luxuriös.

Im zum Camp gehörenden Gunyah Restaurant wird morgens das köstliche Frühstück serviert und bei Anmeldung kann man hier abends bei Kerzenschein und Zikadengezirpe mitten im Wald ein fantastisches Abendessen genießen. 

Hier ein paar Bilder:

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Wir waren vom Paperbark Camp wirklich begeistert und hätten eine solche Art der Unterkunft in dieser Gegend nicht erwartet. Es gibt hier eine Vielzahl von Unternehmungsmöglichkeiten und falls man sich nicht selbst beim Kanu- oder Fahrradfahren betätigen möchte, der kann auch prima in den nahegelegenen Booderee Nationalpark fahren und am Strand von Murrays Beach entspannen oder die zahlreichen Wanderwege im Park erkunden. Wir haben uns für die Entspannungsvariante entschieden und 3 wundervolle Stunden am Murrays Beach verbracht. Da wir ja schon in 3 Tagen nach Hause fliegen und wir schon wieder Einiges von unserer Bräune eingebüßt haben, wollten wir es heute nochmal so richtig wissen und haben schön in der Sonne gebrutzelt – genauso wie man es nicht machen sollte. Naja, der Sonnenbrand hielt sich noch in Grenzen.

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Am Morgen des 22.12. sind wir dann in Richtung Sydney aufgebrochen. Nur noch eine Nacht und es geht schon wieder zurück nach Deutschland. Wir haben diesbezüglich sehr gemischte Gefühle….

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